pflege-Betreuung-haushalt

Expertengruppen in den Bereichen „Pflege-Betreuung-Haushalt“ und „Gemeinschaft“ sind gestartet


Die Suche nach Experten und Expertinnen war erfolgreich - Expertengruppen in den Bereichen „Pflege-Betreuung-Haushalt“ und „Gemeinschaft“ sind gestartet.

Eine gemeinsame Austauschplattform schaffen und somit die Vernetzung einzelner Akteure in der Weinsberger Gemeinschaft fördern, ist das erklärte Ziel der ExpertInnen-Treffen.

Mit dem Thema „Pflege-Betreuung-Haushalt“ startete die 1. Expertengruppe am 20.02.2025 zu dem Anne Köhle, die Seniorenbeauftragte der Stadt Weinsberg, in die Begegnungsstätte Backhaus, einlud. Dem Aufruf im Herbst 2024, sich als Experte und Expertin an der Gestaltung der Weinsberger Netzwerkarbeit in den Bereichen, Pflege, Gemeinschaft, Wohnen, Mobilität und Beratung zu beteiligten, folgten Vertreter aus ambulanter und stationärer Pflege, dem Stadtseniorenrat, ehrenamtliche Unterstützer, Vertreter der Jugendarbeit sowie auch BürgerInnen Weinsbergs, die allesamt Interesse an der Idee der „Sorgenden Gemeinschaft“ zeigten. Das Ergebnis der ersten Zusammenkunft kann sich bereits jetz t sehen lassen. So erklärten sich 2 ambulante Pflegedienste bereit, besser miteinander zu kooperieren, wenn es um die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen in Weinsberg geht. Erklärtes Ziel ist, eine noch bessere und passgenaue Versorgung in der häuslichen Pflege sicherzustellen. Auch der Wunsch nach einer gemeinsam organisierten Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige wurde konkret anvisiert. Am Ende des Auftakttreffens beantworteten die Anwesenden die Fragestellung nach einem weiteren Expertentreffen, mit einem klaren JA! Der Wunsch der Teilnehmenden, den „Expertenkreis“ auf die Hausärzte und Apotheken auszuweiten und wichtige Schnittstellenthemen wie zum Beispiel „Verordnungen“ abzustimmen, wird bei der Einladung zum Folgetreffen berücksichtigt.

Beim 2. Expertentreffen zum Thema „Gemeinschaft“ am 06.03.2025 fiel der Blick besonders auf den Themenbereich der generationsübergreifenden Zusammenarbeit. Die Fragestellung hierbei war, wie es gelingen kann, Angebote für Jung und Alt so zu vernetzen, dass Alle gleichermaßen voneinander profitieren. Im Austausch fiel dabei häufig der Begriff der Quartiersarbeit. Die Quartiersarbeit ist ein generationsübergreifendender Gestaltungsprozess, um gesellschaftlichen Veränderungen wie dem demografischen Wandel oder der Vereinsamung im Alter zu begegnen und einen Raum für permanenten und interkulturellen Austausch aller Teilen der Gesellschaft zu schaffen. Konkret wurde es gegen Ende des Treffens als es darum ging gesammelte Erlebnisse und Geschichten aus dem Erzählcafè, in Form eines „Erinnerungsbüchles“, zu veröffentlichen. Hierfür wurde die graphische Expertise von JugendhausbesucherInnen angefragt. Ob sich daraus ein gemeinsames Projekt ergibt, werden die nächsten Treffen zeigen.


Es wurde gearbeitet…!